Aue

Lokalität: Erzgebirge

Die Stadt Aue ist das Wirtschafts-, Kultur- und Verkehrszentrum
des Westerzgebirges und wurde in der Vergangenheit stark
durch den Bergbau geprägt. Ende des 17. Jh. wurde im
heutigen Stadtgebiet Eisenerzbergbau betrieben und 1698
stießen Bergleute auf eine große Kuppel aus verwittertem
Granit (Kaolin). Der Alchemist Johann Friedrich Böttger
stellte die hervorragende Eignung des Auer Kaolins zur
Porzellanherstellung fest, woraufhin die „Weiße Erde“ aus Aue
eine besondere Rolle bei der Herstellung des weltberühmten
Meißner Porzellans spielte.
Aufbauend auf der Bergbautradition entwickelte sich Aue
zu einer bekannten Industriestadt. Auch heute sind noch
zahlreiche Zeitzeugnisse der Bergbau- und Industriegeschichte
erhalten und touristisch nutzbar. Sehenswürdigkeiten sind
u.a. die weiße Erdenzeche (Huthaus), der Bergbaulehrpfad
am Heidelsberg, der Vestenburger Stolln, der Floßgraben, das
Museum der Stadt Aue und der Tiergarten „Zoo der Minis“.

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